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ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

Ein Brief an die armenische ESC-Vertreterin Iveta Mukuchyan

, von  Tobias Gerhard Schminke

Diese Woche schreibt Tobias Gerhard Schminke den Brief an Europa. Er adressiert ihn an Iveta Mukuchyan, die Teilnehmerin des Eurovision Song Contests 2016 für Armenien. Er erklärt ihr, warum er hofft, dass sie nicht gewinnt.

Iveta Mukuchyan mit der Flagge Bergkarabachs am Eurovision Song Contest 2016

Autoren

  • ist stellvertretender Chefredakteur von treffpunkteuropa. Zudem ist er Initiator des europeanmeter und @EuropeElects. Er studiert Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Haifa in Israel. Aktuell arbeitet er als freier Mitarbeiter für die Rhein-Zeitung. Zuvor war Schminke für MdB Gabi Weber, beim Meinungsforschungsinstitut TeleMatrix und beim ZDF tätig.

    Twitter :

Liebe Iveta Mukuchyan,

du sprichst Deutsch, wie ich vernommen habe, denn du lebst in Deutschland. Du sagst von dir selbst, du seist eine Internationale, die den Frieden will. Das finde ich grundsätzlich schon einmal eine super Einstellung. Und das Lied, mit welchem du beim diesjährigen Eurovision Song Contest 2016 für Armenien antrittst, finde ich auch nicht schlecht. „LoveWave“ heißt es. Du willst Liebeswellen über den Kontinent schicken. Die Wetten prognostizieren für dich Platz Sechs in diesem Jahr. Vielleicht hätte ich, als treuer Anrufer beim ESC, ja auch für dich gestimmt. Gespielt habe ich mit dem Gedanken.

Leider hast du durch deine Aktion im Halbfinale meine Stimme leider verloren. Du hast die Flagge von Bergkarabach in die Kameras gehalten, nicht die von Armenien. Außerhalb der Kaukasusregion weiß kaum ein Europäer, warum das problematisch sein sollte. Bergkarabach ist ein Gebiet, welches völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört. Armenien und die armenische Bevölkerung in Bergkarabach kontrollieren das Gebiet völkerrechtswidrig. In den vergangenen Monaten kam es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Aserbaidschan und Armenien. Beide Länder nehmen am Contest teil.

In diesem Kontext es ist irrelevant, ob im Konflikt selbst Armenien oder Aserbaidschan recht hat. Man kann für Frieden werben. Dafür gibt es bereits eine Flagge, die nach meinem Wissen nicht deckungsgleich ist mit der von Bergkarabach. Deine Aktion war, ob beabsichtigt oder nicht, eine nationalistische Provokation. Es geht darum, dass du ein klares politisches Statement im falschen Rahmen gesetzt hast. Die russische Kunstsponsorin Irina Prokhorova hat mir einmal gesagt, dass Kunst dort Brücken zwischen Menschen schlägt, wo kein politischer Dialog mehr möglich ist. Und gerade in diesen Zeiten auf unserem Kontinent ist dies auch die Aufgabe des Eurovision Song Contests. Du hast diese Brücke torpediert. Und deshalb gibt es heute von mir keine Stimme und ich hoffe, viele werden es mir gleich tun.

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Ihr Kommentar

  • Am 14. Mai um 22:31, von  Paul Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Vielleicht ist es auch die richtige Zeit. Wie du bereits erwähnt hast, ist der Konflikt kaum richtig bekannt. Provokationen haben aber gezeigt, dass sie Debatten beflügeln.

    Kunst ist, meiner Meinung nach, der Weg, falls eine politische Diskussion nicht weiterkommt. Und bei Bergkarabach stimmt das gleich doppelt, wenn man bedenkt, dass der Konflikt so alt ist, wie Armenien und Aserbaidschan in dieser Form existieren.

  • Am 15. Mai um 10:13, von  Philip Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Sehr geehrter Herr Schminke. Ich glaube Sie haben sich defintiv zuwenig mit diesem Konflikt im Kaukasus auseinandergesetzt. Es ist keine armenische ,Minderheit’ die Berg Karabach/Arzach ,besetzt’ hält. Ganz im Gegenteil. Als Stalin die Region willkürlich der azerischen SR einverleibte waren über 90 % der Bevölkerung Karabachs Armenier. Während der Sovietzeit hatte Nagorni Karabach immer einen Autonomiestatus. Gegen Ende der Sovietunion stimmten die Bewohner Berg Karabachs für ein Ausscheiden aus der Azerischen SR (übrigens konform des damals geltenden sowietischen Rechts). Daraufhin kam es zu Progromen an den Armeniern in Sumgait und Baku und Azerbaidschan startete Miltäroperationen in Karabach. Den Krieg verlor Aserbaidschan. Die Armenier Karabachs nahmen daraufhin umliegendes Gebiet als Pufferzone zwecks Sicherheit vor azerischen Angriffen ein. Aus dieser Pufferzone stammen übrigens der grosse Teil der azerischen Flüchtlinge.

    Sie beziehen sich auf das Völkerrecht. Verschweigen aber dass darin auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker seinen wichtigen Platz hat! Oder sehen Sie Kosovo auch noch als Teil Serbiens?

  • Am 15. Mai um 14:26, von  Tobias Gerhard Schminke Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Lieber Philip! Danke für den Diskussionsbeitrag. Ich habe mich an einer Stelle unklar ausgedrückt. Tatsächlich sind die meisten Menschen in Bergkarabach Armenier. Den entsprechenden Satz (Armenien und die armenische Bevölkerung in Bergkarabach kontrollieren das Gebiet völkerrechtswidrig) habe ich angepasst. Danke für den Hinweis, Tobias

  • Am 15. Mai um 16:17, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Lieber Tobias, als ein Aserbaidschaner möchte ich dir recht herzlich danken. Was Philip schreibt stimmt so nicht ganz. Natürlich bilden die Armenier heute die Mehrheit, aber nur weil die Aserbaidschaner Ende der 80-iger, Anfang der 90-iger mit unvorstellbarer Gewalt wie sie selbst der Bosnien-Krieg nicht gesehen hat von den Armeniern vertrieben worden sind. Es passierten Massaker wie im Dorf Xocali (zu deusch chodschali) hier ein Link den du dir gerne durchlesen kannst. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Chodschali Das Argument wonach immer Zwei Schuld an einem Streit oder Konflikt tragen trifft hier nicht zu. Die ersten toten waren Aserbaidschaner. Es kam zu Vergewaltigungen an 90 jährigen Frauen und 4 jährigen Mädchen durch armenische Paramilitärs. Du als Deutscher kannst dir diese Grausamkeit wahrscheinlich nicht mal in deinen schlimmsten Träumen vorstellen. Danke nochmal. PS: Philip ist ganz sicher ein Fake-Name für einen Armenier, denn „azerisch“ verwenden nur Armenier. Ich finde es schade wenn man nicht den Schneid hat mit seinem echten Namen zu schreiben. Ich könnte auch noch mehr schreiben wie zum beispiel das aserbaidschanische kinder von armenischen soldaten zum sex mit hunden gezwungen wurden aber das würde man mir wohl nicht glauben und propaganda nennen. ich belasse es jetzt erstmal hierbei.

  • Am 15. Mai um 16:22, von  Philip Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Wenn es so etwas wie historische Gerechtigkeit geben würde, so könnten Armenier noch weit grössere Gebietsansprüche geltend machen. Oder wie sieht es mit Reparationszahlungen für während dem Genozid gestohlenen Besitztümer aus (es gibt nicht wenige davon in Istanbul und weiteren Städten der heutigen Türkei aber auch in Nachitschewan (heute ebenfalls ,völkerrechtlich, zu Azerbaidschan gehörend). Sie schreiben über ein Land das sie nicht besonders gut zu kennen scheinen. Gleichzeitig studieren und leben sie in einem Land an dessen Volk ein ähnliches Verbrechen begangen wurde. Im Gegensatz zum Völkermord an den Armeniern wurde aber derjenige an den Juden aufgearbeitet und zumindest versucht einen Teil Wiedergutmachung zu leisten. Die Türkei und deren Bruderstaat Azerbaidschan (übrigens von den für den Völkermord verantwortlichen Jungtürken höchstselbst gegründeten Staat) könnten sich diesbezüglich ein Beispiel an Deutschland nehmen.

    Die Armenier wollen endlich in Frieden leben können. Frei von türkischer Unterdrückung und Hetze. Iveta wollte dies mit der Fahne der Republik Karabach zum Ausdruck bringen. Die von türkischer und azerischer Seite betriebene wirtschaftspolitische Blokade und die krasse institutionalisierte Anti-Armenier Hetze sprechen leider eine andere Sprache. Wenn Sie in Yerevan rumlaufen, werden sie nicht selten Touristen türkisch/azerisch sprechen hören. Der umgekehrte Fall in Baku undenkbar, leider.

  • Am 15. Mai um 18:01, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Das ist eine ganz glatte Lüge. Ich kann Videos von Youtube zeigen, wo Armenier ganz ungestört mitten im Baku rumlaufen und sich auch als Armenier zu erkennen geben und sie ganz normal wie jeder andere auch behandelt werden. Das selbe ist in Armenien undenkbar. Darüber hinaus leben auch sehr viele Armenier im ASERBAIDSCHANISCH Teil Irans, also im Nordiran wo zu 99 % NUR Aserbaidschaner leben und die Armenier haben ihre eigenen Schulen was den Aserbaidschanern zum Beispiel im Iran verweigert wird und trotzdem beschwert sich niemand. Armenier sind einfach ein undankbares und hinterhältiges Volk das immer nette Menschen in den Rücken sticht.

  • Am 16. Mai um 00:35, von  Kubra Aliyeva Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Ich bedanke mich sehr an Herr Shayan Aliyev und Herrn Gerhard Schminke. Was ihr geschrieben habt, kann jeden von 0 bis 10 informieren. Um einen Beitrag richtig zu erfassen braucht man viel Erfahrung aus der Historie über einem Land. Philip tut mir Leid aber du musst dich wirklich mit diesem Thema auseinandersetzen in dem du die Hostorie von Bergkarabach einmal blätterst und dir die Kriegsablauf zwischen Aserbaidschan und Armenien auch anguckst. Sehr einfach kannst du es dir bei Youtube angucken. Es gibt sehr viele Videos in dem es sich um die Geschichte Aserbaidschan handelt. Bitte schau dir die Videos von Chodjali an. So kannst du dich am besten informieren! Gruß Kübra

  • Am 16. Mai um 00:48, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Zuerst möchte ich mich beim Herrn Schminke herzlich bedanken. Sie haben alles richtig gesagt. Jetzt möchte ich zu den Wörtern von Philip kommen. Wenn er überhaupt Philip heißt. Ich habe Behauptungen, dass hinter Philip ein armenier steckt. Weil die Aussagen, die Historischen Fakte äußerst gefälscht sind. Zu den Aussagen, dass armenier im Bergkarabkh eine Mehrheit gebildet haben. Hier sind einige Fakten, die es widersprechen :

    THE POPULATION IN NAGORNO KARABAKH AT 1810-1871

    1810: 12.000 families, of them : 9.500 azerbaijani (79 %) and 2500 armenian (21 %). 1823: azerbaijani 15729 families (78 %), armenian 4.366 (22 %). 1871: azerbaijani 87.800 (73 %), armenians 29.200 (24 %) (Quelle : Collection of information about the Caucasus, т. 7, Tifilis, 1873)

    The Karabakh Khanate at 1747 Population : azeri : 31 458 armenian : 8 732 ( Quelle : „George A. Bournoutian. The Politics of Demography: Misuse of Sources on the Armenian Population of Mountainous Karabakh“ )

    „...An uncited Russian survey of 1832 and my article are used as the main sources for this statement. The survey lists the Armenian population of the whole of Karabakh at 34.8 percent (slightly over one-third) and that of the Azeris at 64.8 percent...“ ( Quelle : „George A. Bournoutian. The Politics of Demography: Misuse of Sources on the Armenian Population of Mountainous Karabakh“ )

    UND NOCH GANZ WICHTIG, WOHER DIE ARMENIER IN DIE KARABACH REGION KAMEN :

    „...As a result of the Russo-Iranian Treaty of Turkmanchai (1828), thousands of Armenian families were relocated from Iran to the Caucasus. The influx of Armenians, from Iran and the Ottoman Empire, led, by the end of the century, to the formation of Armenian majorities in various areas of that region, including the mountainous part of Karabakh (p. 229)...“ ( Quelle : „George A. Bournoutian. The Politics of Demography: Misuse of Sources on the Armenian Population of Mountainous Karabakh“ )

    Die armeiner bilden jetzt eine Mehrheit in Karabakh, weil sie tausende Aserbaidschaner ermordet haben und Millionen aus eigenen Häusern vertrieben haben. Wie kann Armenien jetzt über den Frieden reden wenn sie so viele Ungerechtigkeiten gemacht haben, so viele Menschen getötet , vergewaltigt, vertriebenen haben??? 

  • Am 16. Mai um 09:14, von  Philip Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    ,Sollte ich Armenier sein, so wäre dies längst bekannt. Es wäre mir nicht im Geringsten peinlich.’ Akram Aylisli

  • Am 16. Mai um 12:11, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Es ist auch nichts schlimmes Armenier zu sein, aber gib es wenigstens zu und lüg nicht.

  • Am 16. Mai um 16:22, von  Bari Brain Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Gute Arbeit Tobias Gerhard Schminke! Super! Well done! Hast du zwei gratis Mahlzeiten in MacDonald´s verdient? Oder Azeris waren nicht so großzügig?

  • Am 16. Mai um 16:35, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Pass bitte genau auf Tobias, und schau dir den „Kommentar“ von Bari Brain gut an. Dieser Armenier denkt dass jeder der wie du die Wahrheit schreibt von uns Aserbaidschanern bestochen wurde.

  • Am 16. Mai um 17:22, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Das ist nur weil die Armenier selbst allen bestechen um ihre Lüge zu verbreiten. Sie denken, dass anderes nicht geht... Um die Wahrheit zu sagen braucht man nicht bestochen zu werden.

  • Am 16. Mai um 17:40, von  Tobias Gerhard Schminke Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Liebe Diskussionsteilnehmer,

    ich nenne sowohl Aserbaidschaner und Armenier meine Freunde. Ich bin noch nie einem schlechten Menschen aus einem der Länder begegnet. Lassen wir doch die Ressentiments gegen den jeweils anderen von nun an bitte beiseite. Im Artikel habe ich mich bewusst einer Stellungnahme zum Konflikt selbst enthalten.

    Ich bin daran interessiert, wie wir den Menschen in der betroffenen Region helfen können. Es liegt auch in Ihrer Verantwortung, diesen Menschen zu helfen, wenn Sie sich an Diskussionen im Netz beteiligen. Es liegt in Ihrer Hand, ob Sie die Stimmung weiter aufheizen oder ob wir gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten, die zum Ziel haben, den Kindern und Menschen in der Region eine glückliche Zukunft zu bereiten. Ich sehe nicht, wie hier historische Vergleiche helfen sollen. Mein Vorschlag ist, die aktuelle Situation zu akzeptieren und nicht auf die Bevölkerungsstruktur vor 50, 100 oder 1000 Jahren zu beziehen. Wir müssen den Kindern von morgen eine Zukunft bringen, die in der Region wohnen, nicht denen, die vor 100 Jahren dort gelebt haben.

    Meine Fragen an Sie sind also: Wie können wir es schaffen, dass die Kinder und Familien, die heute in Bergkarabach leben, in Frieden langfristig dort weiterhin leben können? Wie bringen wir wirtschaftlichen Erfolg in die Region, damit die Kinder und Jugendliche eine noch bessere Schulausbildung erhalten können? Was wären friedensbringende Maßnahmen? Was halten Sie von einer Volksabstimmung, bei der jedes Dorf selbst entscheidet, zu welchem Staat es gehören möchte? Benötigt es nicht eine voll ausgebildete Demokratie in beiden Staaten, damit autoritäre Herrscher und Oligarchen sich den Konflikt nicht zunutze machen können? Was halten Sie von der Integration beider Staaten in die Europäische Union?

    Ich bin gespannt auf Ihre Ideen,

    Tobias

  • Am 16. Mai um 20:12, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Lieber Tobias, der Kommentar von diesem „hayastan“ (das ist ist ein rassistischer begriff für das sogennante Groß-Armenien) nennt ein Volk von 40 Millionen Aserbaidschanern „halbaffen“. Ist das die Diskussionskultur hier ? Wie kannst du von uns erwarten mit solchen Menschen zu diskutieren, ich finde es ja schon krass dass du so einen offensichtlich rassistischen Kommentar nicht köschst aber das ist ja dein Blog. Das Lied auf das dieser Halbaffe ( ja wenn er uns so nennen darf dürfen wir die armenier auch so nennen !!!! ) heißt sari gelin und heißt auf aserbaidschanisch „blonde braut“ wie kann ein lied das aus aserbaidschanischen wörtern besteht denn bitte armenisch sein ? das ist doch komplett absurd das ist genaus wie wenn ich behaupten würde „der alte holzmichel“ ist ein italienischer schlager-song. Übrigens mein Freund hayastan, die einzige hübsche armenierin ist sexy kim kardashian euer pornostar den ihr wie eine politikerin vereehrt weil diese armenische kahba die einzige armenierin ist die man überhaupt kennt. Tobi, ich kann dir tausende ARMENISCHE quellen zeigen in denen diese verbrecher mit ihren vergewaltigungen von aserbaidschanischen kindern prahlen. Weißt du was mich am meisten stört ? du glaubst es ist gerecht wenn du neutral bist, aber das stimmt in diesem fall eben nicht, denn gerecht ist es auf der seite der gerechtigkeit zu stehen und in diesem konflikt hat Aserbaidschan Recht. Du siehst ja wie sie sind, die Armenier bezeichnen dich als bestochenen Schreiber nur weil du nicht ihre Propaganda wiedergibst. Im Gegensatz zu den Armeniern sind wir Aserbaidschaner tolerant. Ich selbst bin Aserbaidschaner aus dem Iran und in meiner Stadt Tebriz leben sehr viele Armenier und keiner schaut sie schlecht an, in Armenien reicht es ein Wort Aserbaidschanisch oder Türkisch zu sprechen damit man gelyncht wird. PS: Lieber Haystan, senin ölmüsh anavi sikerem :) achso und nochwas das referendum in dörfern wie du es vorschlägst ist unrealistisch: es kann doch nicht sein, dass man erst alle ASERBAIDSCHANER verjagt, dann nur noch Armenier in diesen Dörfern leben die natürlich sich an Armenien angliedern wollen. du weißt was ich meine oder ?

  • Am 16. Mai um 20:15, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Ein Kommentar, in dem über 40 Millionen Aserbaidschaner von einem Rassistischen Armenier einfach mal so als „halbaffen“ tituliert werden wird hier nicht gelöscht und darf einfach so stehen bleiben ?

  • Am 16. Mai um 22:51, von  Tobias Gerhard Schminke Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Liebe Diskussionsteilnehmer, Aserbaidschan bezahlt uns nicht mit zwei Mahlzeiten, sondern mit fünf McMenüs plus mit so viel Getränke wie man sich nur vorstellen kann - auch Bier! Die armenische Regierung lädt unsere Redaktion immer zum Chinesen ein. Wir halten uns natürlich beides warm. So viel zu den Verschwörungstheorien [@Bari Brain].

    Kommentare mit rassistischem oder beleidigendem Inhalt werden gelöscht. In den kommenden Tagen wird unsere Netiquette erscheinen, nach der wir unangemessene Kommentare entfernen werden.

    Ansonsten freuen wir uns auf konstruktive Kritik am Artikel oder auch auf konstruktive Lösungsvorschläge des Konflikts im Kaukasus.

    Beste Grüße aus dem McDrive,

    Tobias

  • Am 16. Mai um 23:12, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Danke, dass der rassistische Kommentar gelöscht wurde. Das gehört nicht in eine vernünftige Diskussion. Deine Idee von der Eingliederung in die EU finde ich sehr interessant. Aserbaidschan ist ja seit 2001 Mitglied des Europarats und auf diese Weise in die europäischen Strukturen eingebunden. Mit der EU ist unser Land über die Europäische Nachbarschaftspolitik mit vielfältigen Aktionsplänen verbunden. Der parlamentarische Kooperationsausschuss zwischen der EU und Aserbaidschan, dem beiderseitig hochrangige Politiker angehören, hält einen Beitritt Aserbaidschans zur EU auch für möglich.

  • Am 16. Mai um 23:14, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    PS: Wenn du schon bei McDonalds bist bring mir doch bitte nuggets mit ;) danke :D

  • Am 16. Mai um 23:26, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Sehr geehrter Herr Schminke,

    Der erste und wichtigste Schritt um das Problem zu lösen ist erst die Vertriebene Aserbaidschaner zurück in ihre Häuser zu bringen. Erst danach kann man über den Status der Berg Karabakh Region reden. Erst danach kann man zumindest über normale nachbarschaftliche Beziehungen diskutieren.

  • Am 17. Mai um 00:17, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    nariman qardash biz haddan artiq cekmishiq en yaxshisi odur ki bir ermenini tepesen ishgenceler veresen öldüresen humanistlik eleme qardash onlar dörd yashinda azerbaycanli qizlari xocalida itla cinsi alaqaya mecbur eliyibler ne zaman bizim milletimiz ayilacaq ? men güney azerbaycanliyam bizim tebrimizdede o kesif ermeniler azad dolanirlar o ölmüsh ushaqlarimiza ne cavab veraq axi ???

  • Am 17. Mai um 11:31, von  Peter Wunder Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Die größte kulturelle Barbarei, die sich die Republik Aserbeidschan gegenüber den Armeniern, der armenischen Kultur, erlaubt hat, geschah erst in jüngster Zeit weit entfernt sowohl von Arzach (so nennen die Armenier Bergkarabach), als auch von der Republik Armenien. Es war die Zerstörung der größten Sammlung armenischer Chatschkare in der Stadt Dschulfa (Ջուղա,) in Nachitschewan an der iranischen Grenze. Das war einmal, zu Beginn der Neuzeit, die Stadt der großen Karawanen zwischen Persien/Indien und Russland und dem Westen. In allen großen Orten zwischen Mumbai und Wien gab es armenische Kolonien, die ganz wesentlich den Ost- West- Handel betrieben. Dazu gehörte auch Dschulfa. Chatschkare (Kreuzsteine) sind die Leitfossilien armenischer Kultur. Sie wurden auf staatliche Anweisung zerstört, weil nichts mehr an die armenische Kultur in Dschulfa erinnern sollte. Diese Barbarei vollzog sich erst in den letzten 20 Jahren. Es ist doch wohl verständlich, dass sich die Armenier nach diesem konkreten Ereignis, gegen das kein deutscher oder EU- Politiker protestiert, geschweige Maßnahmen vorgeschlagen oder gar ergriffen hätte, allein gelassen vorkommen.

  • Am 17. Mai um 12:49, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Lieber Peter oder sollte ich besser sagen Peter Wunderyan, erstens gab es diese Zerstörung nicht und zweitens erzäh doch bei der selben Gelegenheit von wo diese angebliche Zerstörung gefilmt wurde ? Genau, vom Aserbaidschanischen Teil Irans filmten das iranische Armener. Warum denkst du würden die Aserbaidschaner euch filmen lassen wenn sie etwas zu verbergen haben ? Was aber Fakt ist, dass ihr die wunderschönen Städte Agdam und Shusha und noch ganz viele andere dem Erdboden gleich gemacht habt, Moscheen entweiht, Musseen zerstört, historische Kindergarten verbrannt und gebrandschatze Häuser. eure armenische sprache gehört übrigens laut studien zu den hässlichsten der welt, wenn ihr „sprecht“ hört sich das ungefähr so an: inch enk menk denk keng fenk zenk haygagan :D

  • Am 17. Mai um 16:02, von  armenienhayastan Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Seeeeehr geehrte Aserbaidschaner hier und Herr Schminke, ich bitte euch, euch mit dem Thema besser auseinander zu setzten!

    1. hayastan: bedeutet übersetzt Armenien (auf armenisch)- also es ist nichts rassistisches ;)

    2. Euer Problem ist es einfach, dass ihr nicht einsehen könnt, dass all diese Städte schon immer Armenien gehörte. Arzach (=kharabach) hat schon immer Armenien gehört. Als die Armenier kochten, tanzten und sangen wart ihr nicht ein mal auf der Welt. Es ist einfach beschämend, wie ihr lügt und meint, wir Armenier hätten euch weggescheucht.

    3. sari gelin habt ihr übersetzt. Sari axchik ist ein armenisches Lied. Ihr habt das ganze übersetzt. sari axchik bedeutet „das Mädchen des Berges“. Jahrelang diskutieren Türken und Aserbaidschaner wem das Lied nun gehöre. Ich sag jetzt, dass jede weitere Diskussion unnötig ist, da das Lied uns gehört.

    4. Was rede ich noch über Kultur, Sprache, Lieder usw? Ihr habt alles von verschiedenen Kulturen übernommen: zb die Sprache habt ihr von den Türken, nur dass es ein bisschen ein anderer Dialekt ist.

    5. Lieber Herr Schminke, rassistische Bemerkungen seitens Aserbaidschan werden nicht gelöscht oder wie? Anscheinend hat’s dir beim Mci viel besser geschmeckt, als beim hochwertigen Chinesen :))

    6. Es gibt genug Aserbaidschanische (!!!!) Zeitzeugen, die mir Recht geben. Gibt es auch armenische Zeitzeugen, die euch Recht geben? Nein

    in dem Sinne möchte ich hier keine Lügen mehr lesen, da Lügen nicht weiterbilden. Es verdümmert nur die Gesellschaft und das möchten wir möglichst vermeiden oder etwa nicht?

  • Am 17. Mai um 16:08, von  Hay Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Wenigstens haben wir eine eigene Sprache und eine eigene Schrift, im Gegensatz zu euch.

    Da fangen wir schon an, wer von wem, was geklaut hat.

    Wir müssen uns nicht wegen Kardashian rechtfertigen. Da eine einzige Person kein Land repräsentieren kann. Es gibt aber sehr viele aserbaidschanische Prostituierten in Russland und Amerika. Wie wäre es, wenn Du dich um sie kümmern würdest und nicht um unsere „sexy“ Kim Kardashian @ShayanAliev

  • Am 17. Mai um 23:04, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Wieder alles komplett gelogen, gehen euch eure eigenen Lügen eigentlich nicht auf den Keks ? Sari gelin ist und bleibt ein Aserbaidschanisches Lied, egal was du hier schreibst, erstick meinetwegen an deiner Wut und deinem anti-türkischen Hass. Hayastan steht für ein rassistisches Groß-Armenien, oder wie ihr es nennt, von einem Meer ans andere Meer, was natürlich auch nur in eurere Fantasie so stattfinden kann. karabach bedeutet kara bag. das bedeutet auf Aserbaidschanisch Schwarzer Garten, das ist genau dasselbe wie mit dem ASERBAIDSCHANISCHEN LIED sari gelin. Schaut euch eure eigenen namen an: MURADyan, SHAHINyan, oder mein all time favourite ALLAHVERDIyan (der von allah gegebene, und das bei euch ach so christlichen Armeniern). Der Vater von eurem geliebten Seyran (aserbaidschanischer Name) Ohanyan ist übrigens auch ein Aserbaidschaner gewesen. Ich will mich nicht auf euer niederes Niveau herablassen aber 90 Prozent der Prostituierten in der Türkei und in Russland sind Armenierinnen. Dafür gibt es tausende und vor allem ARMENISCHE quellen. Das ist Fakt, da gibt es nichts zu wiedersprechen. Tut weh, oder ? Das Armenierinnen sich wie Vieh in eurer gehassten Türkei für Türkische Männer verkaufen ? Das schmerzt richtig, ne ? Erzählt mir doch mal liebe Armenier wie es sein kann es in meiner Aserbaidschanischen Heimatstadt Tebriz Armenier in Frieden leben, aber es in eurem Armenien kein einziger Türke oder Aserbaidschaner leben kann und ihr das einzige Land der ehemaligen Sowjet-Union seit in dem fast nur eine Ethnie lebt. Es gibt HUNDERTE armenische Zeitzeugen die das bezeugen, die ihren Hass gegen die Türken nicht verstecken. Das einzige was eure mickrige nation mit 2 millionen Einwohnern zusammenhält ist der hass auf andere. Der Führer des Iran Khamenei dem ihr euer Leben zu verdanken habt ist übrigens auch Aserbaidschaner, was für ein Zufall.

  • Am 18. Mai um 10:48, von  Jan Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    In der ehemaligen Sowjetunion wurden offensichtlich die gleichen Fehler gemacht wie im ehemaligen Jugoslawien... es wurden falsche Grenzen zwischen den Teilrepubliken gezogen! Es gibt viele Regionen in der Ukraine und in den baltischen Staaten die ganz klar eine russische Bevölkerungsmehrheit aufweisen und die eigentlich immer zur Teilrepublik Russland hätten gehören müssen!

    Im heutigen Aserbajan gibt es Regionen mit armenischer Bevölkerungsmehrheit diese hätten immer zur Teilrepublik Armenien gehören müssen! In Bosnien-Herzegowina gibt es Regionen mit serbischer und Regionen mit kroatischer Bevölkerungsmehrheit... die serbisch bewohnten Gebiete hätte Tito Serbien zusprechen müssen und die kroatisch bewohnten Gebiete Kroatien!

    Das waren jetzt einige Beispiele wo man sehen kann dass die administrativen Grenzen in der ehemaligen Sowjetunion und im ehemaligen Jugoslawien einfach total falsch gezogen wurden! Die Kommunisten haben keine Rücksicht auf die Bevölkerungsgruppen genommen und jetzt nach der Auflösung beider Staaten haben wir dort Kriege.

  • Am 18. Mai um 10:56, von  Frieden Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Der Aserbaidschaner ist inzwischen in der Spur des irren Sultans. Der hat sich bereits überlegt, das er lieber einen Krieg mit dem Nachbarn beginnt als in Anbetracht der gefallenen Energiepreise in einer Revolution hinweg gefegt zu werden und von der nächsten Laterne zu baumeln.

    Der Mann hat gerade so viele Probleme, wenn er seine Macht erhalten will, bleibt ihm nur noch der irre Sultan - er wäre vermutlich der einzige, der das aserbeidschanische Regime auch noch mit Truppen stützen würde, falls nötig. Jedenfalls solange, bis er andere Figuren installiert hat.

    Vielleicht strebt er es sogar an, das diese Intervention in Aserbeidschan notwendig wird, sein Traum von der Wiederherstellung des Selschukenreiches läßt grüßen ... den Regierungssitz dafür hat er sich ja bereits bauen lassen, nun wird eben noch angebaut.

    Der irre Sultan himself:

    „Die Türkei ist nicht mehr die alte Türkei. Architektonisch gesehen war es notwendig, die Botschaft Ankaras als ‚seldschukische Hauptstadt‘ zu vermitteln."

    Da ist eine Übernahme Aserbeidschans und die Reinstallation einer demokratischen Marionettenregierung nicht die schlechteste Idee - muß man auch mal zugeben. Zumindest ein interessanter Anfang.

    Aber ich habe da so meine Zweifel, ob die Bevölkerung auf diesen Trick herein fallen wird.... könnte ja auch sein, das sie in Richtung Russland abdrehen, wenn diese das dortige Regime einmal ernsthaft an gehen. So instabil wie es gerade ist, würde dies eventuell Sinn machen, wenn die Menschen dort die Hilfe aus Russland wünschen.

  • Am 18. Mai um 11:21, von  Mitleser Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Hier fehltim Artikel wohl wieder der wichtigste Punkt: Berg Karabach = Christen, Asherbaidschan = Muslime/Islamisten. Vergessen, wie 1988 selbst in der Hauptstadt Baku Christen auf offener Straße blindlings von Muslimen erschlagen wurden? Was erwartet die Christen von Berg Karabach - derzeit werden ihre Häuser und Schulen zerstört. Wer regiert in Baku? Ein diktatorischer Familien-Clan ...und wem gehören die vielen erdölverarbeitenden Unternehmen? Welche Rolle spielen seit 1992 dort die USA? Auch wieder ein Ort, wo geostrategische, politische und religiöse Interessen aneinandergeraten. Warum eigentlich gerade jetzt die neuen Auseinandersetzungen?

  • Am 18. Mai um 11:21, von  Mitleser Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Hier fehlt doch im Artikel wohl wieder der wichtigste Punkt: Berg Karabach = Christen, Asherbaidschan = Muslime/Islamisten. Vergessen, wie 1988 selbst in der Hauptstadt Baku Christen auf offener Straße blindlings von Muslimen erschlagen wurden? Was erwartet die Christen von Berg Karabach - derzeit werden ihre Häuser und Schulen zerstört. Wer regiert in Baku? Ein diktatorischer Familien-Clan ...und wem gehören die vielen erdölverarbeitenden Unternehmen? Welche Rolle spielen seit 1992 dort die USA? Auch wieder ein Ort, wo geostrategische, politische und religiöse Interessen aneinandergeraten. Warum eigentlich gerade jetzt die neuen Auseinandersetzungen?

  • Am 18. Mai um 11:30, von  Philip Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    @shayan Vielleicht sollten Sie sich etwas weiterbilden. Den Armeniern vorwerfen dass sie in einem monoethnischen staat leben ist mehr als daneben. Es zeugt von grosser Ignoranz, wenn nicht von willentlicher Propaganda und versuchter Hetze. Ich rate ihnen dringend Geschichtsbücher zu lesen. Dass Sie sich in einer Identitätskrise befinden wenn ihre Staatsgründer sich in erster Linie auf den Panturkismus beriefen und weiterhin berufen ist nicht die Schuld der Armenier. Vielleicht ist es Zeit den Traum von Turan aufzugeben und auch Minderheiten - wie die Armenier - friedlich in Kleinasien leben zu lassen. Dass Sie die belegte Zerstörung des Friedhofs in Dschulfa negieren passt ins Bild. Ebenso die Leugnung des Völkermords an den Armeniern durch die Azerische Regierung und Propagandamaschinerie. Und auch wenn Herr Schminke dies evtl. nicht als zielführend erachtet ohne das Eingeständnis dieses enormen Verbrechens an den Armeniern sowie entsprechende Schritte zur Wiedergutmachung seitens der türkischen Regierung wird Frieden zwischen Türken und Armeniern wohl eine illusion bleiben. Es ist nun mal einfach zynisch - wie dies zumindest Herr Aussenminister Steinmeier meint - dass sich Armenier und Türken wieder vertragen sollen ohne dass die Türkei den Genozid anerkennen soll. Es zeugt von wenig Einfühlungsvermögen und auch Ignoranz gegenüber der Geschichte. Wenn Armenier sogar in Deutschland Angst haben müssen, ist bei der Integration der türkischen Minderheit definitiv was falsch gelaufen. Mitglieder der grauen Wölfe werden sogar noch hofiert und werden teils in deutsche Parteien aufgenommen und sind sogar Teil der Regierung. Ich glaube kaum dass mit Holocaustleugnern ähnlich umgegangen würde. Von daher drängt sich halt ein historischer Vergleich auf. Man kann sich dem nicht einfach so entziehen.

  • Am 18. Mai um 12:22, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Zu den komentaren von Herrn @Jan : „...In der ehemaligen Sowjetunion wurden offensichtlich die gleichen Fehler gemacht wie im ehemaligen Jugoslawien... es wurden falsche Grenzen zwischen den Teilrepubliken gezogen! Es gibt viele Regionen in der Ukraine und in den baltischen Staaten die ganz klar eine russische Bevölkerungsmehrheit aufweisen und die eigentlich immer zur Teilrepublik Russland hätten gehören müssen!...“ Da haben Sie völlig recht, die Region Zangezur, zum Beispiel, gehört Historisch zu Aserbaidschan. Sogar das Gebiet Erivan war zum Großteil von aserbaidschandern bewohnt. Erst nach 18 Jahrhundert kamen die Armenier in dieses Gebiet. Darüber gibt es beweise, sogar selbst von armenischen Historikern. Selbst in Eriwan haben die armenier erst ende 18 Jh. anfang 19 Jh. eine Mehrheit gebildet. Dort gab sogar der Schloss mit Moschee, was die armenier völlig zertört haben, weil es ein beweis war, dass dieses Gebiet von Aserbaidschanern bewohnt war. Oben habe ich schon Beweise über Berg Karabakh regeion gezeigt. Hier sind andere Beweise : "Following the resettlement of Persian Armenians in the newly conquered Russian territories after 1828, significant demographic shifts were bound to take place. The Armenian-American historian George Bournoutian gives a summary of the ethnic makeup prior to the 1828 events:

    “ In the first quarter of the 19th century the Khanate of Erevan included most of Eastern Armenia and covered an area of approximately 7,000 square miles. The land was mountainous and dry, the population of about 100,000 was roughly 80 percent Muslim (Persian, Azeri, Kurdish) and 20 percent Christian (Armenian). ” After the incorporation of the Erivan khanate into the Russian Empire, Muslim majority of the area gradually changed, at first the Armenians who were left captive were accouraged to return.[18] As a result of which an estimated 57,000 Armenian refugees from Persia returned to the territory of the Erivan khanates after 1828, while about 35,000 Muslims (Persians, Turkic groups, Kurds, Lezgis, etc.) out total population of over 100,000 left the region."

    Bournoutian, George A. (1982). Eastern Armenia in the Last Decades of Persian Rule, 1807 - 1828. Malibu: Undena Publications. pp. xxii + 165. Jump up ^ The Cambridge History of Iran by William Bayne Fisher, Peter Avery, Ilya Gershevitch, Gavin Hambly, Charles Melville, Cambridge University Press, 1991 p. 339 Jump up ^ Potier, Tim (2001). Conflict in Nagorno-Karabakh, Abkhazia and South Ossetia: A Legal Appraisal. Martinus Nijhoff Publishers. p. 2. ISBN 90-411-1477-7.

    Wie Sie sehen, ich rede mit Beweisen und furze nicht in die Luft wie manche... So einen blödsin zu sagen, dass Sari Gelin armenisches Lied ist...nur ein Irre kann sowas sagen. Sogar der Name vom Lied ist auf Aserbaidschanisch.

  • Am 18. Mai um 13:03, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Sehr geehrter Herr Schminke, ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass nur wir Aserbaidschaner mit unserem echten Namen schreiben ? Das sagt doch schon einiges. Armenien ist NATÜRLICH ein monoethnischer Staat. Es leben zu 99 % nur Armenier dort und eine kleine Minderheit von Yezidischen Kurden, wie nennt man denn so einen Staat denn dann ? Der Konflikt ist ein ethnischer und keineswegs ein religiöser. Natürlich versuchen die Armenier gerne mal den Krieg als Krieg zwischen Muslimen und Christen darzustellen, um von christlischen Staaten (also Amerika und ganz Europa) Hilfe zu bekommen, aber jeder weiß dass dem nicht so ist. Aserbaidschan ist der einzige (muslimische) Staat in dem Synagogen gebaut werden. Noch heute leben etliche orthodoxe Russen in Aserbaidschan. Das klappt also auch nicht. Wie der 4 Tage Krieg gezeigt hat ist auch euer Herrchen Russland nicht auf eurer Seite. In diesem Sinne liebe Armenier: enk menk denk genk inch kim kardashian minch dinch hayastani haygagan inch enk menk denk. alles klar ? ;)

  • Am 18. Mai um 13:55, von  Jan Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    @Nariman Jabbarli warte mal.. Aserbaidschanischen wurde am 28. Mai 1918 8gegründet... da ist doch sogar die Marke „Coca Cola“ älter !

    Armenien wurde als Land und Name 521 v. Chr. bennant und hat im Jahre 301 das Christentum als Staatsreligion erhoben.

    Aber lass mich raten, alles nur lügen oder?... Genau so wie das Völermord an den Armeniern?

  • Am 18. Mai um 14:41, von  Shayan Aliyev Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    @Jan jetzt versuchst du mich oder nariman dazu zu locken den Genozid zu leugnen damit du uns als nicht diskutierfähig abkanzelst hahahaha sorry es ist nicht mehr 1992 wo ihr wehrlose kinder abschlachten könnt, gestern erst wurde wieder ein armenischer Terrorist vernichtet und pulverisiert. Coca Cola hin oder her, Sari gelin ist ein Aserbaidschanisches Lied und es gibt 50 Millionen Aserbaidschaner insgesamt und wenns hochkommt 3 Millionen Armenier. Seit froh, dass wir euch im Iran leben lassen. inch enk menk denk genk henk fenk zenk haygagan inch. Wie heißt du in echt ? Andranik ? oder hast du wie so viele armenier einen muslimischen namen, weil du deinen mutter dir deinen Aserbaidschanischen Vater verheimlicht ? Murad ?

  • Am 18. Mai um 14:52, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Lieber @Jan, diese Aussagen sagt Ihr, armeiner, immer gerne, aber nur ein Mensch ohne jegliche Ahnung von der Geschichte kann sowas sagen. die Bundesrepublik Deutschland existiert auch erst seit 23 Mai, 1949, aber es heißt langer nicht, dass früher keine deutschen gaben. Islamische Republik Iran existiert erst seit 1979, aber es gab auch früher Perser. Die Türkei existiert erst seit 29 Oktober 1923, aber es gab schon früher Türken. Seit 16 Dezember 1991 existiert Kasachstan, aber Kasachen als ein Volk gab es immer. Und so weiter...ich hoffe ich konnte irgendwie Ihnen helfen mit Historischen fakten und Ihr Gesichtskreis ein bisschen reicher machen, mein Freund.

    Wegen des Völkermordes. Das ist eine Bezeichnung, wenn zum Beispiel ein Volk, ohne einen Grund vernichtet wird. Wie zum Beispiel es bei den Juden der Fall war. Sie hatten keine Waffen und haben nicht rebelliert. Die armenier dagegen haben am ende der Ersten Weltkrieg versucht im Osten des Osmanischen Reiches Ihr eigenes Land zu Gründen. Sie haben eine Bewaffnete Rebellion angefangen und viele Türken im Osten des Osmanischen Reiches ermordet. Die Türken haben diese Rebellion unterdrückt. natürlich wurden viele armenier ermordet und vertrieben. Die Vertriebene kamen nach Kaukasus und töteten viele Aserbaidschaner als die Rache für das was die Türken taten.

  • Am 18. Mai um 14:59, von  Frieden Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Der Alijew Clan (Vater+Sohn -wie in Nordkorea!) in den letzten Jahren Aserbaidschan massiv hochgerüstet - Ziel war + ist ja immer die ’Rückeeroberung der autonomen Provinz Berg Karabach. Das ganze lag schon seit langem in der Luft-wirtschaftlich ist -bedingt durch den sinkenden Ölpreis Aserb. angeschlagen - das setzen die Alijew zur Ablenkung aufs außenpolitische Abenteuer -

  • Am 18. Mai um 16:18, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Jetzt für ein und alle Mal. @Frieden und @Mitleser. Es geht ganz und gar nicht um die Religion oder um Aliew. Mir ist egal wer der Präsident ist, ich mag ihn nicht... Ihr, armeiner wollt immer alles durcheinander machen. Es ist völlig egal wer der Präsident ist, Berg Karabakh gehört zu Aserbaidschan so denkt jeder einzelner Aserbaidschaner und es ist egal ob er einer von der Regierung ist , oder ein Oppositioneller . Es geht überhaupt nicht um Aliew Jetzt züruck zur Religion. Die Religion spielt hier auch gar keine rolle. In Aserbaidschan wohnen viele Juden, Muslime, Christen zusammen.Die leben friedlich mit einander. Und im Karabakhkrieg haben Juden, Christen und Muslime - also Aserbaidschaner, zusammen gegen gemeinsamen Gegener, gegen Agressor gekämpft. Der beste Beispiel dafür ist Nationalheld der Aserbaidschan , Albert Agarunov

  • Am 18. Mai um 16:58, von  Frieden Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    @Nariman

    Der Aserbaidschanische „National Held“ ist doch der Feigling mit den Namen „Ramil Safarov“ Der einen Armenischen Offizier im Schlaf mit einen Axt Enthauptet hat und direkt danach von Dikator Alijew als National Held Befördert wurde...

  • Am 18. Mai um 20:28, von  Frieden Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Ach komm erzähl kein scheiss! Jeder auf der Welt weiß spätestens nach Syrien krieg wie Ihr Islamisten drauf sein! Enthauptung und Massenmorde die jetzt immer noch täglich stattfinden!

  • Am 18. Mai um 21:24, von  Frieden Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Monte hat eure Islamistische Armee damals Platt gemacht, kann verstehen warum du sauer bist und falsche Behauptungen machst. :)))

    P.S Eure Blitzkrieg versuch „Rückeroberung von Karabach“ Anfang April 2016 war wohl eine Lachnummer, habt ja wieder mal voll aufs Maul bekommen.

  • Am 18. Mai um 22:32, von  Nariman Jabbarli Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Die Wörter von @Frieden sind so ein Schwachsinn, dass kein normaler Mensch wird es ernst nehmen. Der Herr, der hinter dem Namen @Frieden steckt, Sie sind geistig Krank. Das ist kein Schimpfwort, das ist eine Diagnose. Ich bin Arzt, und kann genau sagen, Sie haben psychische Probleme.

    Apropos Terroristen und Monte Melikonyan. Monte war ein International gesuchter TERRORIST. Seine Terrorgruppe ASALA hat viele Menschen getötet, darunter viele Christen. Seine Terrororganisation hat viele Terrorakte in Frankreich, Österreich, Griechenland, Spanien sogar Deutschland u.s.w. gemacht. Und das ist Nationalheld von Armenien...

  • Am 18. Mai um 22:45, von  Masis Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Was immer auch Monte getan hat, hat er gut getan!!!

  • Am 18. Mai um 23:05, von  Marcel Wollscheid Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser, aufgrund wiederholter Beleidigungen und rassistischer Schmähungen sehen wir uns gewzungen, Kommentare unter diesem Beitrag zu löschen und ab sofort nur noch unter vorheriger Prüfung freizugeben. Wir wünschen uns auf treffpunkteuropa.de eine sachliche Diskussionskultur. Mit besten Grüßen im Namen der Redaktion, Marcel Wollscheid

  • Am 31. Juli um 13:58, von  Rolf Schmidt Als Antwort ESC 2016: Keine Stimme für Armenien

    ESC 2016, keine Stimme für Armenien!

    Sehr geehrter Herr Schminke, Sehr geehrter Herr Wollscheid.

    Wie Sie dem Kommentarverlauf entnehmen können, sind Ihre Artikel einer Völkerverständigung nicht dienlich. Im Gegenteil haben Sie eine politische Diskussionen, mit allen Ressentiments die aufkommen können, in Gang gesetzt. Ohne Ihre Verurteilung der armenischen Sängerin in Ihrer Publikation, wäre die „falsche Flagge Armeniens“ kaum aufgefallen, höchstens einem Aserbaidschaner. Eine zusätzliche Befeuerung des „Konflikts“ durch aussenstehende, völkerrechtsliebende Deutsche kann man sich eigentlich schenken.

    Das sollten Sie sich mal zu Herzen nehmen und für viele andere Situationen anwenden. Oder glauben Sie allen Ernstes, dass der ESC-Sieg der Ukraine nun aktiv zum Weltfrieden beitragen wird? Falls Sie es noch nicht wissen, die Ukraine bat die EU schon um Unterstützung dafür, den nächsten ESC in Sewastopol auf der Krim durchzudrücken. Soviel zur Anheizung politsicher Konflikte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rolf Schmidt

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