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Manuel Gath neuer Bundesvorsitzender der JEF Deutschland

63. JEF-Bundeskongress wählt neuen Bundesvorstand

, von  Junge Europäische Föderalisten - Deutschland

Am vergangenen Wochenende haben die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland einen neuen Bundesvorstand gewählt. Der Bundeskongress in Würzburg wählte den hessischen Landesvorsitzenden Manuel Gath am Samstag zum neuen Bundesvorsitzenden.

Der neue Bundesvorstand der Young European Federalists in Deutschland – © JEF Deutschland / JEF Deutschland

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Am vergangenen Wochenende haben die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland einen neuen Bundesvorstand gewählt. Der Bundeskongress in Würzburg wählte den hessischen Landesvorsitzenden Manuel Gath am Samstag zum neuen Bundesvorsitzenden. „Die Öffentliche Debatte über Europas Zukunft steckt im Krisenmodus fest, daher braucht es föderale und positive Impulse der jungen Generation“, so der Politikwissenschaftler nach seiner erfolgreichen Wahl. Zum Bundessekretär wählten die Delegierten Martin Luckert (Thüringen), zur Schatzmeisterin Ricarda Dubbert (Berlin-Brandenburg). Malte Steuber (Nordrhein-Westfalen) wird als International Officer und einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden weiterhin den Kontakt zur Europa-Ebene halten. Wiedergewählt in diese Position wurde auch Gerhard Soyka (Niedersachsen/Sachsen-Anhalt), die weiteren Stellvertreterinnen sind Silvia Behrens (Sachsen-Anhalt) – bislang Beisitzerin – und Linda Jaberg (Saarland). Als Beisitzer*innen komplettieren Stefan Sachsenhauser (Bayern), Paula Thierack (Nordrhein-Westfalen), Juliane Weller (Baden-Württemberg) und Charlotte Wiesenthal (Berlin-Brandenburg) den Bundesvorstand.

Weitere Informationen zum 63. Bundeskongress.

Neben den personellen Änderungen beschäftigte sich der Bundeskongress auch mit inhaltlichen Anträgen. Im Leitantrag positionierten sich die JEF für eine Stärkung der demokratischen Kräfte gegen den zunehmenden Rechtspopulismus auf dem Kontinent. Des Weiteren sollten die Themen der Jugendarbeitslosigkeit und eine gemeinsame Steuerpolitik stärker in den Fokus gerückt werden. Außerdem verständigten sich die Delegierten darüber, keine aktive Zusammenarbeit mit der AfD zu suchen. Die JEF fordern darüber hinaus die Kommission auf, die Europäische Jugendstrategie umzusetzen und für Schottland die Tür in die Europäische Union weiter offen zu halten.

Besonders freut sich Manuel Gath auch darüber, dass es nun keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte gibt: „Im Juni konnten wir nun auch in Mecklenburg-Vorpommern einen Landesverband gründen.“ Außerdem gelang es im Sommer, die JEF Sachsen mit einem neuen Vorstandsteam zu reaktivieren. Wichtig für den Jugendverband sei auch der Kontakt zur Europa-Union (EUD). Deren Generalsekretär Christian Moos adressierte an die Delegierten, dass gemeinsame Anstrengungen für das europäische Projekt nötig seien. EUD-Präsidiumsmitglied Walter Brinkmann beteiligte sich auch an der Antragsdebatte.

Der Bundeskongress dankte dem Vorstandsteam um David Schrock für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Delegierten quittierten das Engagement mit langem Applaus. Aus dem Bundesvorstand schieden am Wochenende auch Bundessekretär Vincent Venus, Schatzmeisterin Sandra Schumacher, die stellvertretenden Bundesvorsitzenden Katharina Borngässer und Tilmann Hartung sowie die Besitzer Christoph Schmidt, Isabella Schupp, Marina Lessig und Christian Gonder aus.

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Ihr Kommentar

  • Am 13. Oktober um 17:57, von  mister-ede Als Antwort Manuel Gath neuer Bundesvorsitzender der JEF Deutschland

    Ich bin traurig, dass der neue Vorstand nichts zu den tausenden Toten an den EU-Außengrenzen sagt und nichts dagegen unternimmt. Wer die Menschlichkeit vergisst, kann Europa sicher nicht retten. Eine EU, die das Massensterben im Mittelmeer zulässt, hat keine Existenzberechtigung. Stattdessen AfD – zum Gähnen – die war in meinem Blog vor drei Jahren Thema. Wer jetzt erst rafft, dass die AfD rechts ist, kann wohl nicht gerade der Hellste sein.

    Wenn ihr tatsächlich Freunde von Europa seid, solltet ihr Euch auch endlich für Europa engagieren, anstatt kleingeistige innerdeutsche Parteienpolitik zu machen. Meine Meinung!

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